Druckfederberechnung - Eingabe

Neben den, bei Windowsprogrammen √ľblichen Dateifunktionen wie √Ėffnen, Speichern, Speichern als, Drucken und Beenden des Programmes gibt es hier besonders den Men√ľpunkt Bearbeiten zu beachten. Hier k√∂nnen alle Eingaben die zur Berechnung und das Herstellen der Feder erforderlich sind eingegeben werden.

 

Das Programm bietet drei Möglichkeiten eine Feder zu berechnen bzw. auszulegen.

Nachrechnen: Eine vorhandene Feder wird nachgerechnet.

Auslegung: Führt zu Federn, die die gewünschten Belastungen tragen, den geringsten Raum und am wenigsten Material benötigen.

Einbauraum: Errechnet eine optimale Feder nach vorhandenem Einbauraum.

Weiterhin sind folgende Eingaben möglich:

 

Toleranzen, Werkstoff, Kugelstrahlen, Beanspruchungsart, Querfederung, Knicksicherheit, Temperatur, Bestellblatt und Beiblatt.
Das Bestellblatt, das alle f√ľr den Hersteller erforderlichen Daten enth√§lt ist weiter in folgende Eingabekategorien unterteilt:
Allgemeines, Fertigungsausgleich, zus√§tzliche Angaben, Zentrierung, √Ąnderungen, Pr√ľfmasskennzeichnung und Kopfeingaben.

 

 

HINWEIS - Zulässige Schubspannung - Einstellungen

Nach DIN EN 13906-1:2002 wird die zulässige Schubspannung bei kaltgeformten Federn wie folgt berechnet:

τC zul = 0,56 x Rm
 

Rm ist der Mindestwert der Zugfestigkeit.
Die Zugfestigkeit kann den entsprechenden Normen aus der Tabelle entnommen werden. Beispiel: Durchmesser 2,0 - 2,5mm Zugfestikeit 2180 - 2280 N/mm¬≤. Hieraus resultieren 3 Werte f√ľr die Zugfestigkeit. Rm Min = 2180 N/mm¬≤, Rm Mittel = 2230 N/mm¬≤ und Rm Max = 2280 N/mm¬≤.
 
In diesem Federberechnungsprogramm wird die zulässige Schubspannung wie folgt berechnet:
 

τC zul = 0,50 x Rm Min

 

Dies wurde aus Sicherheitsgr√ľnden so festgelegt.
 
Die Werte k√∂nnen f√ľr jede Feder individuell mit Strg + Shift + E ge√§ndert werden.
 

zul. Schubspannung
 

In diesem Eingabefenster kann f√ľr die Zugfestigkeit der Min- (Default), Mittel- oder Maxwert ausgew√§hlt werden. Au√üerdem kann der Multiplikator 0,5 (Default als zus√§tliche Sicherheit), 0,56 nach DIN EN 13906-1:2002 oder 0,6 nach AiF 12287N was f√ľr einige Werkstoffe von der TU-Darmstadt empfohlen wird gew√§hlt werden.
 
Die ge√§nderten Wert gelten jeweils f√ľr die aktuelle Feder und werden im Startfenster unterhalb der Federrate R angezeigt.
 

Rm Werte

 

 

 
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